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verlangte er daß eine Hülfsmacht von 28000 M. zu Fußund 10000 M. zu Pferde für ihn in Bereitschaft stehe.Preußische Offiziere sollten bei der Musterung zugegen seinund die Vollzähligkeit der Regimenter prüfen; auf denersten Ruf des Königs sollte das Heer in den bestimm-ten Sammelplätzen erscheinen.' Da er aber Hiebei nichteine eigne sondern eine fremde Sache verfechte, so halteer für billig, daß er, dessen Land leicht der Kriegsschau-platz werden dürste, vor Schaden und Unglück sicher ge-stellt, daß die Garantie, die ihm früher zugesagt worden,noch erweitert und fester gestellt werde.
Hierauf antworteten ihm die Verbündeten, wenn derKaiser von Schlesien aus die preußischen Provinzen an-greife, so solle die englische Flotte Neapel beschießen.
Friedrich Wilhelm hatte, ehe er mit jenem Begehren her-vortrat, seine vornehmsten Generale und Minister zusam-mengerufen, und sie aufgefordert, ihre Meinung zu sagenwie sie solche vor Gott verantworten könnten. Auf An-
1. In einem eigenhändigen Aussatz des Königs heißt es bei-spielsweise:
»Die Alliance bestehe in König England, König Frankreich, Kö-nig Preußen, König Sardinien, in Kurfürstenthum Baicrn, in denHolländern, Landgraf Hessen; —
Die Alliirte sollten sagen: der Kaiser soll die ostendische Com-pagnie niederlegen, der Kaiser soll dies oder das thun; will er nunnit thun was die obigen Alliirte haben wollen, also müssen die Al-liirte eine Disposition machen den Kaiser dazu zu zwingen, nemlichdie nius so sein.
Die drei erstere Könige und Hell. die stellen ihr Conttngcnt vonso viel Truppen, die soll der oder der commandircn; die Armee sollsich onweit Mastricht zusammenziehen, und die kaiserliche» Truppenaus Brabant delogircn. Holland giebt Artillerie, England giebt Brot,Frankreich-Preußen-