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Erster Band.
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griffen würden, ohne daß sich der Kaiser in andern Thei-len des Reiches dawider regen dürfe.'

Auch in Versailles war man mit dem Vorschlag nichteinverstanden, denn dadurch werde der Kaiser freie Handbehalten, seine Waffen gegen Frankreich zu richten; abereben diese Einwendungen zeigen, daß er sehr zum Ziele traf.

Manche andere Umstände kamen hinzu: der Tod derKaiserin Catharina I, der Widerspruch, den die Verbin-dung mit Spanien allenthalben im Reiche fand; der Kai-ser wäre doch in eine sehr gefährliche Lage gerathen, wennbei dem Abgang seiner Verbündeten die Gegner enge ver-einigt geblieben wären; aber durch die Haltung von Preu-ßen wurden auch diese auf ihre eigene Gefahr aufmerk-sam gemacht; es kann wohl nicht bezweifelt werden, daßFriedrich Wilhelm auf seinem Wege unendlich dazu beitrug,eine friedliche Stimmung hervorzurufen. Indem man nochden Ausbruch des Krieges erwartete, im Frühjahr 1727,

1. Eugenio von Savoy (denn so unterschreibt er sich) an denKönig 12 März 1727 bei Förster III, Z91. Doch ist dies nur derEntwurf. Wie es eingegeben ward, ist es vom 20 April datirt undhat einige Zusätze; z. B. gleich von vorn. E. M. Schreiben — wor-den, hätte ich sogleich nach dessen Empfang meiner Schuldigkeit nachzu beantworten mir die Ehre gegeben wenn ich mir nicht erlaubt zusein geglaubt, vorher jener Antwort, welche der König von Englandüber das von E. Mt. gethanes Schreiben ertheilen wurde abzuwar-ten, um sodann meiner wenig Meinung über dessen Inhalt — eröff-nen zu können,c. Sonst ist das Schreiben gleichlautend, denn dieenglische Antwort enthielt nichts besonderes; die Hauptstelle: so kommtzu betrachten, daß des Kaisers entfernte Lande, als die italienischenund Niederlande so gelegen, daß England an dem Ort wo es will,solche anzugreifen vermag, wohingegen der Kaiser den König in kei-ner andern Gegend, als in seinen deutschen Crblanden beikommcn— kann.