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Erster Band.
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Gesichtspuncte des Friedens und gegenseitigen Vertrauenszwischen den beiden Religionsparteien erneuerte. Für diebesonderen preußischen Dinge hatte es einen hohen Werth,daß der Kaiser die Erbfolgcansprüche an Berg anerkannteund gewährleistete. Aber einmal war die Verpflichtung,die Preußen übernahm, dagegen die östreichische Erbfolge-ordnung zu vertheidigen, die von ganz Europa bestrittenwar, unendlich umfassender; sodann bedeutete es doch inder That etwas, daß die preußische Freundschaft dem HauseÖstreich in den vorliegenden Verwickelungen unmittelbar zugute kam, während aller Gewinn, den Preußen sich zuversprechen hatte, in der unbestimmten Aussicht entfernterZeiten lag. Der Vertrag ist für die weiteren Verhältnissebeider Mächte so verhängnißvoll geworden, wie jene Ab-kunft über Schwiebus.

' Zunächst gerietst König Friedrich Wilhelm darüber mitseinen nächsten Verwandten in die wiverwärtigsten Irrun-gen, die zugleich in seine eigene Familie eingriffen; odervielmehr der Abschluß des Vertrags war selbst ein Mo-ment in denselben.

Wir müssen ihrer um so mehr gedenken, da der zumännlichen Jahren heranwachsende Thronerbe, der dieallgemeine Theilnahme der Welt für seine Persönlichkeit»weckt hat, darin eine Rolle spielte, und zum ersten Malvon sich reden machte.