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von Hunderten gesprochen: es fanden sich zuletzt nurzwanzig. Gegen deren Auslieferung wurden die festge-haltenen preußischen Soldaten ebenfalls zurückgegeben.
Und indem nahmen auch die großen Angelegenheiten' eine etwas andere Wendung. Im Nov. 1729 gelang esden Engländern zu Sevilla, im Verein mit Frankreich,Spanien von dem Kaiser zu trennen und auf ihre Seite zubringen. Der Grund war, daß Königin Elisabeth Far-nese endlich doch an der Vollziehung jener Heirathsver-sprcchungcn, mit denen sie sich vier Jahre lang geschmei-chelt hatte, irre wurde, und es vorzog, die Zukunft ihresSohnes durch eine neue Abkunft mit England und Frank-reich zu sichern. Diese versprachen ihr die Besetzung derfesten Plätze der dem Prinzen schon früher bestimmten ita-lienischen Lande, Toskana, Parma und Piacenza durch spa-nische Garnisonen, wogegen sie zusagte, die andauernden Be-lästigungen des südamcrikanischcn Handels fallen zu lassen.
Der Vertrag von Sevilla ist vor allem ein Werk Ro-bert Walpole's und seines Bruders, die durch das Ge-schrei der Nation besonders des Handelsstandes ihn ein-zugehen genöthigt wurden. Doch war mit dem bloßenAbschluß die Sache noch nicht ausgerichtet. Denn wiedann, wenn der Kaiser sich der Aufnahme jener Garniso-nen widersetzte?
Um ihn dazu unfähig zu machen, erschien es als einder besten Mittel, ihm auch Preußen zu entfremden. Dannwäre er entweder geradezu genöthigt gewesen, die ihm vor-