284
Tochter mit der Nachricht überraschen, auf welche sie hoffewie auf den Messias. Er dachte sich aus, wie er sieunerwartet, in Beisein des Gesandten, um ihre Einwil-ligung ersuchen wollte.' — So einfach und den Wün-schen des Königs entsprechend waren jedoch die Absichtendes englischen Hofes und Ministeriums keinesweges: Ho-tham bemerkte sein Auftrag gehe zunächst dahin, die Ant-wort des Königs von Preußen durch einen Staatsbotcnnach England zu senden. Hierauf ward ihm eine offi-zielle Antwort zu Gunsten der einfachen Hcirath gegeben,in welcher nur der Vermählung der Prinzessin Erwäh-nung geschah, und diese schickte er ab.
Er fügte ihr jedoch noch einiges andere Weiterrcichendehinzu. Was die Politik anbetrifft, so hatte sie der Kö-nig selber berührt, und zu vernehmen gegeben, man müsseihm darüber von England aus Vorschläge machen. Überden Kronprinzen meldete Hotham ein Gerücht, das ihmzu Ohren gekommen war. Der König sollte einem seinerGeheimschreiber gesagt haben, er sei des Haderns mit sei-nem Sohne müde, und würde in die Vermählung ein-willigen, wenn Georg H denselben zum Statthalter vonHannover machen wollte. ^ In früherer Zeit hat dies
1. »er möchte so gut seyn, und seyn still davon bis ich in dieStadt käme: hätte er dann Ordre, so wollte in seiner Gegenwartmeine Tochter um ihren ConsenS fragen, und was wegen der Hei-rath, und ihren Transport »ach England auf was Art, sollen sie (dieMinister) mit ihm alles abreden.« Er bestimmte die Mitgift derPrinzesfin auf 40,000 Thaler; so viel habe auch seine Gemahlinmi'tbe kommen.
2. Nach Hothams Bericht, den wir aus Räumers AuSzug ken-