dcr König allerdings einmal ausgesprochen; daß er esdamals wiederholt haben soll, steht mit seinen Bcischris-tcn von dem nämlichen Tage in Widerspruch. Wie demaber auch sein möge, Hotham hörte es und meldete es alsetwas was er für wahr halte nach Hause.
Überhaupt erschien nach seiner Darstellung der An-fang nicht als ein ungünstiger. Man hielt in Englandfür möglich den gefaßten Plan auszuführen, und schickteden Staatsbotcn mit einer neuen näheren Instruktion zu-rück. Nach dessen Ankunft, am 4 Mai, hatte Hotham einezweite Audienz, die noch um vieles merkwürdiger war alsdie erste.
Im Laufe dcr Rede wagte er es, einen Angriff aufdie Faction zu machen, von der man an den beiden Hö-fen meinte, daß sie Friedrich Wilhelm I beherrsche. Erbeklagte sich über Neichenbach, dcr Mangel an Ehrerbie-tung gegen den König von Großbritannien an den Taglege, und zwar in Briefen, deren Originalien man würdevorlegen können. Friedrich Wilhelm dachte einen Augen-blick nach der Art und Weise zu fragen, wie man zu die-sen Briefen gekommen sei, doch überwog in ihm diesmaleine nachgiebige Stimmung und er ging darüber hin-weg. Er sagte, wenn Neichenbach in England unange-
nen (Europa 1763 — 1783 I, SV3), hätte dies der König dem Ca-binetssecretär, am 5 April gesagt. Von demselben Datum liegt abereine eigenhändige Resolution an den Minister vor, welche dieser ken-nen mußte: »von der doublen Mariage höre nit (will ich nichts hö-"n), steht auch nit in dem Briese von meiner Frau«.