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dies sich aber verpflichten sollte, jeder Zeit auf den erstenRuf nach England hinüberzukommen. Das ließ man je-doch zunächst unerwähnt, und unleugbar ist, daß die ganzeEröffnung den dringenden Wunsch einer freundlichen An-näherung ausdrückte, und eine Erweiterung des preußi-schen Einflusses in sich schloß. Man sah an den Mie-nen des Königs, daß sie ihn überraschte und ihm ein ge-wisses Vergnügen machte.
Doch besaß er dies Mal Zurückhaltung genug, nichtsogleich darauf einzugehen. Er sagte, da in dem Schreibenseiner Gemahlin von der Vermählung des Kronprinzennicht die Rede gewesen, und dies also ein neuer Antragsei, so werde man begreifen, daß er darüber zuerst mitseinen Ministern Rücksprache nehmen müsse.'
Bei dieser näheren Überlegung stellten sich ihm nunaber mannichfaltige Bedenken dar.
Es schien ihm nicht ehrenvoll, daß England die Un-terhaltung des Kronprinzen übernehmen wolle, gleich alssei er selber zu karg dazu; — er besorgte, durch den Aufent-halt in Hannover werde sich derselbe von seinem Landeentfremden, ihm aber alles andere eher als eine gehorsameSchwiegertochter zu Theil werden; — er kam nicht dar-über hinweg, daß der Kronprinz noch zu jung sei; —aber die vornehmste Schwierigkeit sah er in den politi-
1. Schreiben des Königs vom 9 Mai an die Minister, woriner auch von dem Verlaufe der Audienz Kunde gab, von der Hothamdenselben nicht hatte ausreichende Nachricht geben wollen.