Band 
Erster Band.
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gesetzten Sinne an Grumbkow. Unglück gegen Unglück,sagt er, alles sei ihm einerlei; für die Vcrirrung, die erbegangen, sei er genug gestraft: er wolle nicht die Ver-pflichtung eingehen, für immer unglücklich zu werden, lie-bcr-mache er durch einen Pistolenschuß allen Qualen einEnde; Gott werde ihn nicht verdammen, wenn er sich voneinem unglücklichen Dasein befreie.'

Grumbkow, dem der König voller Freude den erstenBrief gezeigt hatte, erhielt am andern Morgen den zwei-ten an ihn gerichteten. Man muß gestehen, er hatte jetztguten Grund, sich dem Prinzen zu widersetzen. Er führtedemselben zu Gemüthe, daß er zu früh, ohne Kenntnißder Sache verzweifle; was wolle er thun, wenn ihn Gottdereinst mit wahren Unglücköfällen heimsuche? Besondersaber sprach er so nachdrücklich wie möglich aus, daß derPrinz hicbei nicht auf ihn zählen dürft; er werde ihmdienen, so weit es der Dienst des Königs zulasse, abernicht einen Schritt weiter. Wolle der Prinz den DonCarlos (des St. Real) spielen, er wolle nicht den Her-zog von Grammont machen.

Indem Friedrich diese schroffe Zurechtweisung bekam,traf auch die Antwort des Königs ein, der sich glücklichdarüher zeigte, daß er einen so gehorsamen Sohn habe,und ihn anwies, sein Quartier in Cüstrin aufzusagen, al-les zu bezahlen, mit Sack und Pack nach Berlin zu kom-

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