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Erster Band.
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Preußen allezeit noch in besserem und vertraulicherem Ver-nehmen stehen; er zweifle nicht: das seien auch des KönigsGrundsätze. „ So lang ich lebe", antwortete der König.'

Und sogleich gewährte dieser nochmals seine Unterstützungin der wichtigsten Angelegenheit. Englands oder vielmehrHannovers versichert, beschloß man in Wien, die Erbfolge-ordnung vom Reiche garantiren zu lassen. Friedrich Wilhelmhatte dies immer gerathen: als die Einleitungen in den her-kömmlichen Formen getroffen waren, und das Commissions-decret zur Dictatur kommen sollte, forderte der Kaiser denKönig auf, seinen eben abwesenden Gesandten nach Ne-gensburg zu schicken, um in Gemeinschaft mit demselbendie nöthigen Vorkehrungen zu treffen; wogegen er wie-derholte, daß in keiner den preußischen Hof angehendenSache, namentlich nicht in der jülich-bergischen, das min-deste geschehen solle, was mit der gegebenen Zusage in Wi-derspruch stehe; er gelobe vielmehr nochmals solche „heilig-lich zu halten". Der König antwortet, nächst Gott traue erauf Niemand so sehr, wie auf seinen wahren Freund undAlliirtcn den Kaiser; in der Erbfolgesache — die er da-mals die gute Sache zu nennen pflegte — werde er sich sofinden lassen, wie es einem treuen Freunde und deutschenPatrioten gezieme.' Es war großentheils der eifrigenPreußischen Unterstützung zu danken, daß der Antrag trotz

1. 21 Februar 1731. In diesem Briefe fügt Seckendorf hinzu:der Kaiser habe zu verstehen gegeben, er wünsche einen so rechtschaf-fenen patriotischen Herrn kennen zu lernen.