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des Widerspruchs, den die drei katholischen Churfürsten,Sachsen, Baiern und Pfalz erhoben, am Reichstage durch-ging, und die Garantie der pragmatischen Sanction am3 Februar 1732 zu einer Reichssatzung erhoben wurde.In Wien erwiederte man das Verfahren des Königs undseines Gesandten mit erkenntlichem Bezeigen.
Ein Denkmal dieses Verständnisses, Hervorbringungdieses politischen Momentes ist die Ansiedelung der Salz-burger in Ostpreußen. Der kaiserliche Hof war jetzt un-parteiisch in religiösen Dingen, mißbilligte die Gewaltsam-keiten des Erzbischofs Firmian gegen seine andersgläubi-gen Unterthanen, und gewährte den von diesen so gutwie vertriebenen Auswanderern den Durchzug, den ihnenandere noch versagten. Mit den Bitten der Salzburger,die zu Friedrich Wilhelm ihre Zuflucht nahmen, traf eineEröffnung Seckendorfs von Wien zusammen, der ihnaufmerksam machte, daß diese frommen und arbeitsamenMenschen sich gut nach Preußen schicken würden.' Hieraufersuchte der König den Erzbischof die Auswanderer alskünftige preußische Unterthanen zu betrachten: es gereichte,ihm zur großen Ehre bei Mit- und Nachwelt, mit wel-chem Eifer er alsdann für ihre Reise und ihre Ansiede-lung in seinen prcußisch-litthauischen Gebieten Sorge trug.
Einer der einflußreichsten Männer in Deutschland wardamals dieser Graf von Seckcndorf, der die Allianz, die
1. Das Schreiben Seckendorfs ist vom 26 Dez. 1731. Der Kö-nig hat die Stelle gleich beim Dürchlescn mit einem Kreuz bezeichnet.