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Erster Band.
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den Einflusses, sowohl des französischen, als des engli-schen, die bisher vorgewaltet hatten.

So gründete sich auch die Verbindung zwischen Öst-reich und Rußland auf die wichtigsten allgemeinen Motive.

Sie lagen vor allem andern in den gleichartigen Ver-hältnissen, in denen sie beide zu dem osmanischen Reichestanden. Nicht als ob aus denselben nicht einmal in Zu-kunft Irrungen hätten hervorgehen können, wenn etwadie Osmancn dahin gebracht wurden, dem einen größcrnEinfluß als dem andern zu gestatten: damals aber ließ sichdaran nicht denken, beide durften von dem Divan, besondersunter der fortdauernden Einwirkung von Frankreich, nichtsals noch immer sehr gefährliche Feindseligkeiten erwar-ten. Der Sieger von Zenta erklärt, man habe nichtmehr die Kriegskunst der Osmancn zu fürchten, aberwohl ihre Überzahl, und brauche gegen sie einen bestän-digen Alliirten. Auch für Rußland wäre es eine em-pfindliche Entbehrung gewesen, zum Widerstand gegendiesen Feind oder auch zum Angriff auf ihn, nicht ei-nen Verbündeten wie Östreich an seiner Seite zu sehen.Es wußte, daß es eines mächtigen Östreichs bedürfe.

Daher kam es, daß Rußland sofort bereit war, dieErbfolgeordnung Carls Vl anzuerkennen; im August1726 schon haben die beiden Mächte einen Vertrag ge-schlossen, einen der historisch wichtigsten im achtzehntenJahrhundert, durch welchen sie einander ihre sämmtlichenBesitzungen in Europa gewährleisteten, und sich sogar zu

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