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gemeinschaftlichen Unternehmungen vereinigen zu wollenerklärten.
Der König von Preußen wurde eingeladen diesemVertrage beizutretcn: aber seine Minister machten ihnaufmerksam, daß er dadurch in fernab liegende unüber-sehbare Verwickelungen gerathen würde, vielleicht einmalgegen die Türken Hülfe leisten solle, und er lehnte es ab.
Dagegen gab es andere Beziehungen, in welchen seineeigenen Angelegenheiten sich mit den östreichischen und rus-sischen auf das engste berührten, in Polen.
Man hat oft angenommen, daß schon in diesen Zei-ten zwischen den drei Mächten ein Verständniß zu einerTheilung von Polen obgewaltet habe; das ist aber ohneZweifel ein Irrthum. Wenn man die Machtverhältnifscins Auge faßt, so lag ein solcher Gedanke sehr nahe.Für Preußen z. B. erschien es fast als eine Lebcnsbedin-gung, die damals noch polnischen, früher dem deutschenOrden und dem deutschen Reiche unterwürfig gewesenenOstsecprovinzen an sich zu bringen. Andere Forderun-gen erhoben die anderen Mächte. Und da es ferner schondas Ansehen hatte, als würde Polen keinen rechten Wider-stand dagegen leisten können, so sind auch wirklich vonZeit zu Zeit Theilungspläne zum Vorschein gekommen;nach einem früheren, der noch in Carl Gustavs Kopfeentsprungen und auf eine Mitwirkung Schwedens berech-net war, im Jahr 1710 ein anderer-, den nunmehrigenVerhältnissen näher liegender; wahrscheinlich das Werk
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