Nutzens in den Ruf ausnehmenden Reichthums gesetzthatte, ihn unterstützen würde, um das kostspielige Wahlge-schäft durchzuführen. Der Wiener Hof forderte denselbenin wiederholten Anschreiben dazu auf.' Der Gegensatz,in dem auch er sich gegen die Bourboncn fühlte, derenÜbermacht leicht auf Portugal zurückwirken konnte, schienein hinreichendes Motiv, ihn dazu zu bewegen.
Ohne Mühe willigte der König von Preußen in die-sen Vorschlag: er hatte keinen andern Zweck, als einenruhigen nicht im Widerspruch mit seinem jetzigen Sy-stem stehenden Nachbar zu bekommen. Einen Augenblickzögerte Kaiserin Anna; — ein Aufenthalt, den Don Ema-nuel in Petersburg gemacht, scheint ihm nicht förderlich ge-wesen zu sein —; im Herbst 1732 erklärte sie sich aber un-zweifelhaft für ihn. Einer der Großen ihres Hofes, GrafLöwenwolde, erschien mit dieser Erklärung in Berlin undfügte ihr noch eine andere von nicht geringer Wichtigkeitfür Preußen selbst hinzu.
Schon öfter war die Rede davon gewesen, das Herzog-thum Curland an einen preußischen Prinzen zu bringen,hauptsächlich auch darum, um der Absicht der Polen, dasselbeaufzulösen und in Woiwodschaften zu vertheilen, eine an-
1. Vgl. Schreiben Eugens 23 Aug. 1716, Schriften IV, 99.FoScarini 8t»»'» -»»>»->. Madame d'Orleans gedenkt seiner im Juli1716. Oliveyra hat ihm seine lVlömoirc, 6« p»rlux»I gewidmet.In der Dedikation rühmt er ihn in den pompösesten Phrasen als
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