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hoffte, Rußland, Polen-Sachsen, die Seemächte und Preu-ßen zu vereinigen, eine Allianz, stärker als jemals eine an-dere gewesen war, zumal da man jetzt von Schweden nichtsmehr zu fürchten brauchte, so daß Frankreich eher auf Ver-theidigung denken, als sich zu einem Angriff entschließenmüsse.
Die beiden Höfe und ihre Staatsmänner faßten, wiees zu geschehen Pflegt, die ihnen zunächstliegendcn wich-tigsten Vortheile ins Auge; bei ihren Berechnungen warnur das Eine irrig, daß sie den König von Preußen zugering anschlugen. Aus Rücksicht auf Östreich hatte Fried-rich Wilhelm die englischen, später die sächsischen Anerbie-tungen zurückgewiesen, diese beiden Höfe von sich gestoßen,sich mit ihnen verfeindet; jetzt wollte man ihn in die ent-gegengesetzte Richtung mit sich fortreißen, mit dem einensollte er in die nunmehr verhaßt gewordene Verwandt-schaft, und mit dem andern wenigstens in Bundesgenos-senfchaft treten. Man schien zu glauben, der König seidurch das Versprechen in der bergischcn Sache auchfür jede andere Beziehung auf immer gefesselt. Gewannes nicht das Ansehen, als habe man die Allianz desselbenin den nordischen Angelegenheiten blos deshalb gesucht,weil August II unzuverlässig, vielbeweglich war, und mitgefahrdrohenden Absichten umging? Aber dem König vonPreußen war ein minder ehrgeiziger, den beiden Mäch-ten noch mehr verpflichteter, überdies so ernstlich katholi-scher, sächsischer König auf dem polnischen Throne fast