Band 
Erster Band.
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nähme kommen, und eins der reichsten in der Welt wer-den. Fast schien es ihm, die Macht bedeute doch nichtso viel als er geglaubt hatte.

Wir dürfen sagen: er war nur noch nicht mächtiggenug! Sein Kriegsherr erweckte Eifersucht, aber erzwängihm keine unbedingte Rücksicht. Man wußte sehr wohl,daß seine Gedanken von dem rcichsständischcn Gesichts-kreis, wiewohl er sich hie und da von demselben loszu-reißen suchte, wesentlich umfangen wurden. Obgleich zu-rückgestoßen von Östreich und Rußland, und noch im-mer nicht ohne den Stachel der alten Beleidigung vonEngland, war er doch nicht in der Lage noch auchStimmung und Sinncsweisc, um, ohne die äußersteNoth, eine Wendung nach der französischen Seite hin zunehmen.

Er war beleidigt und hatte Waffen: aber man brauchteihn nicht zu fürchten.

Der kaiserliche Hof blieb dabei, daß man den Königvon Preußen nicht als einen Verbündeten, Gleichstehen-den behandeln müsse, sondern als einen Neichsstand.

Das war überhaupt für die Macht der deutschen Na-tion das Verderblichste in dem alten Reichssystem, daßdiese nur aus der selbständigen Kraft der größeren Ge-biete hervorgehen konnte, daß aber, sobald eine solche sicherhob, in dem Neichsoberhaupte darüber eine Eifersuchtentstand und entstehen mußte, die ihm früherhin Unter-drückung, jetzt wo daran nicht zu denken war, ein bei