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Kaiser werde zufrieden sein, wenn Preußen die im Al-lianztractate festgesetzte Hülfe von 10000 Mann ins Feldstelle; wogegen er nochmals heilig versichere, zur Her-beibringung von Berg, sobald es erledigt werde, allesmögliche beizutragen. Der König war erstaunt und ver-wundert. Siehe da, sagt er in einem seiner Briefe, wiegut berathen Se. Ks. Majestät ist; es geht ihm in derfranzösischen Sache wie in der polnischen; — mögen nundie Franzosen den Meister spielen, ich habe mich nichthineinzumischen, aber so mag denn auch der Kaiser sicheinen andern Verbündeten suchen, um alles für ihn ein-zusetzen wie ich gethan haben würde.
Es war ein pcinvoller Augenblick für König FriedrichWilhelm, in welchem er fast selber irre wurde in demKerne seiner politischen Gedanken. Er hatte alles ge-than, um ein starkes Heer aufzustellen, von dem er sichAnsehen und Einfluß in Europa versprach. Jetzt, beider ersten Gelegenheit, wo er die Dienste desselben einemVerbündeten anbot, der ihrer dringend bedurfte, ohne daß ersehr erhebliche Gegendienste gefordert hätte, ward er zurück-gewiesen. Er hat wohl einmal gesagt, es wäre besser, dieArmee gar nicht zu haben; wollte er sich begnügen, zehn-tausend Mann zu halten, so würde er keiner Contributionbedürfen, sein Land würde dann noch in viel bessere Auf-
dcnsbruch am Rhein zu erscheinen, anders angesehen werden wolleals er gemeint, thue ihm leid; würden seine Truppen den Winterüber am Niederrhein stehen, so würden die französischen Conceptesehr verrückt werden.