Band 
Erster Band.
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Hoffnung gethan, seine Absichten auf eine andere Weise zuerreichen. Da daraus nichts geworden war, so kehrte erzu seiner früheren Politik zurück. Als Philipp V 1731seinen Sohn nach Italien schickte, umgürtete er ihn feier-lich mit dem Schwerte, das er selber einst getragen, alser von Ludwig XIV nach Spanien entlassen wurde.

Doch kann man diese Ereignisse kaum einen Kriegnennen. Es war die Besitznahme militärisch vernachläs-sigter, unvertheidigter Provinzen; wollte der Kaiser seinErbtheil behaupten, so mußte er es wieder erobern.

Von Anfang an aber sah es nicht aus, als ob erdazu fähig sein würde. Es dauerte bis in den Sommerdes Jahres 1734, ehe er zwei Heere ins Feld brachte,das eine im Mantuanischen unter Mercp, das andereunter dem Prinzen Eugen am Rhein, bei welchem dieRcichstruppen standen'; doch zeigten sich diese höchstensgeeignet, dem Feinde ein weiteres Vordringen zu verweh-ren, nicht etwa ihm seine Eroberungen zu entreißen.

Glücklicherweise haben wir nicht die traurige Pflicht,die Fcldzüge von 1734 und 1735 ausführlich zu schildern.

An dem ersten nahm der König von Preußen, dem seinKronprinz vorausgegangen, persönlich Theil. Er stellte

k. Dem Reich war die Kriegserklärung durch den Kaiser undHannover gleichsam abgedrungcn worden. Der König von Preußenhatte gerathen, "Anfangs nur defensiv zu Werke zu gehen, und sichvorher in Gehörige Positur zu setzen, ehe nian den Krieg erkläre": erklagt, daß man ihm das fast zu einem Crimcn gemacht. FranzösischerSeits hat man behauptet, die Erklärung wäre am Reichstag leicht z»verhindern gewesen, da Ostreich und Sachsen als in eigener Sachsnicht hätten stimmen sollen.