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Erster Band.
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sandte an seinem Hoflagcr zu sehen, möge sich dies nunin Königsberg in Preußen oder in der Mark Branden-burg befinden.' Aber darum hatte nun dieser Gesandte— der Marquis de la Chetardic — nicht etwa guteTage in Berlin: oft suchte er vergebens um Audienznach; zuweilen wurden unangenehme Erklärungen gewech-selt; auch ihm ward nichts nachgesehen, was dem Unab-hängigkeitsgcfühl des Königs entgegenlief. Eines Tages,noch im Juni 1734, trat Chetardic denselben auf derParade von Potsdam an, um ihm zu sagen, die franzö-sische Regierung nehme einigen Anstoß daran, daß sichder Kronprinz zur Armee begebe: überhaupt müsse sieeine bündige Versicherung erhalten, daß der König nichtmehr als die 10000 M. ins Feld stellen und sonst einestrenge Neutralität beobachten wolle, wo nicht so werdesie sich genöthigt sehen, feindlich gegen ihn zu verfah-ren. Der König antwortete, da sein Verhalten in derpolnischen Angelegenheit den französischen Bundesgenos-sen, denn ihn gehe Stanislauö nichts an, zu so gro-ßem Vortheile gereiche, hätte er nicht erwartet, daß manihm Dinge dieser Art unter die Augen sagen würde:einen Revers, wie man fordere, werde er niemals aus-stellen, sich von der Sache des Reiches nimmermehr

1. Friedrich Wilhelm beklagte sich im August 1735, daß manden Aufenthalt eines französischen Ministers zu Hannover anders an-sehe, als zu Berlin; er werde niemals geschehen lassen, daß manihn vor einen vom kaiserlichen Hofe depcndircnvcn subalternen Königausgebe. Sinzendorf, den Brief in der Hand, sagte nur: ja ihrHerren zu Berlin.