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Erster Band.
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man schon vor Danzig in einen widerwärtigen Briefwech-sel verwickelt worden war, habe sich vernehmen lassen,wenn der König nicht in Güte zu bewegen sei, Stanis-laus und dessen Umgebung aus Königsberg wegzuschaf-fen, so sei das russische Heer nicht zu entfernt, um nichtdort im Lande ihm eine Visite zu geben, und Stanis-laus mit Gewalt wegzuführen. Der König von Preu-ßen nahm diese Drohung sehr ernsthaft. Er ließ denGesandten der drei Höfe, Lichtenstein von Wien, Bracke!von Petersburg, und Ponikau von Dresden entbieten,sollte ein Gedanke dieser Art, was er nicht glaube, ge-hegt werden, so würde er nicht allein seine am Rheinstehenden Truppen auf der Stelle zurückziehen, sondernsich auch wegen des Schadens, den er in Preußen erlei-den dürste, an Sachsen halten. Er ruhte nicht, bis Mün-nich erklärte, er habe niemals Reden dieser Art geführt';denn wohl sei ihm bewußt, welche Rücksicht er dem Kö-nig von Preußen verschulde.

Dem König war wohl angcmuthct worden, den fran-zösischen Gesandten aus Berlin zu entfernen, nachdem dasdeutsche Reich den Franzosen den Krieg erklärt habe. Er^antwortete, er sei nicht allein ein Reichssürst, sondernauch ein souveräner König, dem es zustehe, fremde Ge-

t. Münnich Mai 1735. „Versichere auf meine Koneur, daßich weder gegen einen polnischen Herrn oder auch sonsten gegen Je-mand, obbesagten Discurs geführt, oder etwas, da« dem gleich seinmöchte mich vernehmen lassen." Der König sagte: Asftont leideer nicht.