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Ohne Zweifel waren die Generalstaaten derselben Ge-sinnung. So viel fehlte daran, daß zwischen Preußenund Frankreich ein Verständniß obgewaltet hätte. Überdie Sache von Berg ist einmal zwischen ihnen unterhan-delt worden. Nur mit einigem Widerstreben ließ sich derKönig darauf ein, und stellte noch stärkere Forderungenauf, als die ihm der Kaiser bewilligt hatte: man ist ein-ander damals keinen Schritt breit näher gekommen.
Berührungen mit fremden Mächten riefen in FriedrichWilhelm das Bewußtsein des Gegensatzes auf, in wel-chem er zu ihnen stand. Gegen den Kaiser machte ergeltend, daß er ein souveräner Fürst sei, gegen Frankreich,daß er reichsständische Pflichten habe.
Eine Stellung abermals der Neutralität, doch nichtwie jene von 1727, wo Preußen das Zusammentreffender Mächte verhinderte: in der Mitte der schon ausge-brochcnen Bewegungen, in die man sogar an einer Stellemit eingriff, mußte sie jetzt behauptet werden; nicht ebenaus Friedensliebe; der König war auf einen isolirtenStandpunct gedrängt, weil er fremden Absichten keinenEinfluß verstatten wollte; eigensinnig hielt er ihn ein,aber voll Würde und Mannhaftigkeit; in der Ruheehrgeizig. Wir sehen das stolze Selbst des Staates,Niemandes bedürftig, beruhen auf seiner eigenen Kraft,während die Andern ihre Sachen um ihn her ausfcch-ten. So mag sich, wenn wir das Unähnliche verglei-chen dürfen, in der Mitte parliamentarischer Kämpfe ein