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für den Churfürsten selbst, und für jede seiner Prin-zessinnen ein Brautschatz von 50000 Thaler, — sobalder zum Besitz von Berg gelange; allein es zeigte sichbald, daß er damit doch nicht durchgingen werde. DieMinister des Churfürsten von der Pfalz waren entwederim kaiserlichen oder im französischen Interesse, und eiltendiese Vorschläge, über die sie allein berathen sollten, denHöfen von Wien und Versailles kundzuthun. Einen ein-zigen gab es unter ihnen, welcher eigene Bcschlußnahmegewünscht hätte, Grcvenbroich. Dieser war es im Grunde,der jene Verhandlungen hervorgerufen, allein er genoßlange nicht das Ansehen, das dazu gehört hätte, umsie durchzusetzen. Der alte Churfürst war zu katholisch,als daß er sich hätte entschließen sollen, die Provinzeneinem protestantischen Prinzen abzutreten: besser, sagteer, man nehme sie ihm mit Gewalt, dann habe er dochnichts zu verantworten.
König Friedrich Wilhelm versäumte nicht, sich auchan die beiden europäischen Mächte zu wenden, die amwenigsten in diese Dinge verflochten gewesen, Englandund Holland, aber ohne Erfolg. Georg II erklärte,habe er jemals eine Verpflichtung in dieser Beziehungübernommen, so sei diese durch den Bruch der hannover-schen Allianz erledigt.
Mit Holland sind im Haag langwierige und weit-schichtige Unterhandlungen gepflogen worden: und wenig-stens einmal schien man sich einander zu nähern. Der