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Zweiter Band.
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von Preußen Genüge geschehen, sei er bereit, wiederFreundschaft zu machen, und ohne viel Schwierigkeit wardjener Verkauf abgeschlossen.

Lüttich versprach jetzt, für die Herrschaft Herftall200,000 Thlr. zu zahlen, etwas mehr, als die früher be-stimmte Summe, von der man jedoch die 20000 Thlr.abzog, die bereits als Contribution gezahlt waren. Auchalle anderen alten Forderungen, die Preußen an das Stifthatte, und die man auf 80000 Thlr. anschlug, sollten da-mit abgethan sein.

Die Abgeordneten des Bischofs waren damit nichtunzufrieden. Der eine von ihnen, Baron Horion, sagtedem französischen Gesandten, auf eine oder die andereWeise hätte es doch zum Kaufe kommen müssen. Siewaren selber froh daß die Sache zu Ende gebracht wurde.

In Berlin fühlte man eine nicht geringe Genugthuung,daß Preußen doch endlich einmal sich eine Unbill nicht ge-fallen lassen, einen Beweis von Festigkeit gegeben und da-mit durchgedrungen war.

Indessen hatte freilich der Reichshofrath die im erstenAugenblick von Lüttich erhobene Klage über den Land-friedensbruch angenommen, in einem Commissionsdccrctdas Manifest, das vom König eigenhändig aufgesetztworden war „hitzigen, der Rcichssachen unkundigen, ei-gensüchtigen Rathgebern" Schuld gegeben, die Sachean den Reichstag gebracht. Da nun aber Lüttichseinen Frieden geschlossen, so konnte das keine andere