Band 
Zweiter Band.
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In der Nacht zum 13 Dezember wohnte der Könignoch einem Hofball bei, mit aller möglichen Unbefan-genheit des Geistes. Voltaire erzählt, Friedrich habe demfranzösischen Gesandten Beauvau gesagt, in dem Spieledas er anfange, werde der beste Gewinn für Frankreichsein. Eine Äußerung die zu weit von den Ideen Fried-richs abliegt, als daß man sie ohne besseren Beweis fürwahr halten dürfte. Der Marquis, dessen Depeschen unsvorliegen, sagt davon kein Wort: er versichert nur, daßihm der König alle mögliche Höflichkeit erwiesen habe;noch indem er in seinen Wagen stieg sprach er mit ihm. *

Es waren brandenburgisch-pommerische, magdeburg-halberstädtische Regimenter, zu Pferd und zu Fuß, zumguten Theil aus Eingebornen dieser Landschaften beste-hend, nahe an 30000 M- stark, an deren Spitze sichFriedrich stellte. ^ Die Generale und Offiziere, die sicham 15. zu Crossen um ihn versammelten um seine Be-fehle zu empfangen, erinnerte er, wie er einem Theile von

1. Beauvau 17 Dez. de I'si vu inouter en voiture: i')- etoisseid de tons les rninistoes etranKers: ii gni'tta les ^rrinces 6t tont le

du Monde les jdns oldiAeanles. — Aber er fügt hinzu' de doissjouter, gn'il deteste Is Trance dans le tondb de son coenr et goele veidtable objet de son ainbltion et de s» zloire, ce seiolt denons liurniller.

2. Die älteren Regimenter zu Fuß: Bredow 1877, MarkgrafHeinrich 1685, La Motte 1694, Derschau 1698, Markgraf Carl 1702,Grävenitz 1706, die damals ihre Cantone hatten: Bredow in Vor-pommern, Markgraf Heinrich in der Ukermark, La Motte in Hinter-pommern, Derschau in der Altmark, Markgraf Carl in der Neumark,Grävenitz im Magdeburger Holzkreis; die von Friedrich Wilhelm Igestifteten von 1713: Schwerin, Cant. Crossen Züllichau Frankfurt:Marwitz, Cant. Halberstadt: Sydow, Cant. Ober- und Niederbarnim:Bork, Cant. in Hinterpommern; von 1714 Kleist, Cant. Beeskow Le-bus w.; von 1728 Jeetz, Cant. Anclam Usedom.