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gegeben werden. Man fand die Brücken abgebrochen,die engen Pässe durch Verhaue gedeckt und durch Wald-schützen vertheidigt, gegen die in dieser Jahreszeit nichtsauszurichten war, und vernahm daß Glatz selbst in guteBereitschaft gesetzt sei.
Endlich erschienen auch Truppen der Königin im of-fenen Felde. Im ersten Drittheil des Januar hatte Browneein kleines Corps zu Pferde und zu Fuß mit einer An-zahl Grenadiercompagnien beisammen, und schien sich zueinigem Widerstand anzuschicken.
Das erste Zusammentreffen der Preußen und Efftrei-cher mit feindseligen Waffen fand dort unfern der Neißestatt, und es mag wohl vergönnt sein desselben zu geden-ken, da es eine so lange Reihe von Schlachten eröff-nen sollte.
Indem Schwerin auf dem Wege von Frankensteinund Camenz nach Ottmachau vorrückte, meldete ihm derOffizier, der die Avantgarde anführte, Lieutenant Milo-witz, daß er jenseit eines nahen Dorfes, Ellgut, die lich-tensteinischen Dragoner aufgestellt gefunden habe. Schwe-rin bemerkte ihm, er hätte das Gefecht sogleich eröffnen,und sie dadurch festhalten sollen, denn nichts wünschte ermehr, als den Feind endlich im offenen Felde zu finden;noch jetzt erklärte er das für möglich und nothwendig.Milowitz führte nur 26 Husaren, aber um zu zeigen,daß er sich nicht fürchte, stürzte er sich unverzüglichauch mit dieser geringen Mannschaft auf den Feind,