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und hieb in die Dragoner ein. Er selber führte sei-nen Säbel gewaltig, aber kaum hatte er ihn ein paarMal gezückt, so stürzte er von einer Kugel getroffen nie-der. In dem sahen die Dragoner wie sich die preußi-schen Truppen in der Umgegend entwickelten; sie fürch-teten von einer nahen Brücke abgeschnitten zu werden undwichen eilends von dannen.
Diese persönliche Tapferkeit, die sich auch ohne Nutzenaufopfert, ward von Schwerin gleich darauf in Ottmachauabermals wie eine Pflicht herausgefordert. Leicht warendie Thore überwältigt und die Stadt besetzt, aber dasalte Schloß, auf seiner terrassenförmig aufsteigenden An-höhe, mit gewaltigen Ringmauern versehen, war nicht soleicht überwältigt; Browne hatte ein paar hundert Gre-nadiere hineingeworfen, die sich da auf die Weise des Götzvon Berlichingen vertheidigten; die Aufforderung die ihnengeschah beantworteten sie mit einem Kugelregen. DesVerzuges müde befehligte der Feldmarschall einen Lieute-nant des Bataillons Markgraf Friedrich, des Namensv. Happe, mit den Zimmerleuten desselben nach demSchloß zu marschiren, und das Thor aufzuhauen, wassich dann freilich unnütz zeigte, da sich dahinter nochandere Befestigungen fanden. Happe vollzog dieß nichtallein während von den Fenstern auf ihn geschossen ward;
1. Ofsicieller Bericht vom 22 Januar im Journal de Berlinin-. 42. Ich benutzte noch einige einer handschriftlichen Geschichteder schlcsischen Kriege, welche der Königl. Generalstab aufbewahrt, ein-geschaltete Notizen von Augenzeugen.