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Zweiter Band.
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herunterzubringen, ja nicht allein möglich, sondern noth-wendig.

Würde man zulassen, daß der Großherzog von Tos-kana zum Kaiser gewählt werde, so würde dieser auchgar bald versuchen, sein Erbland Lothringen wieder zuerobern, die spanische Linie des Hauses Bourbon ausNeapel zu verjagen und die alte Allianz gegen Frank-reich zu erneuern, die auch gegen den französisch-spanischenHandel gerichtet sei. Man müsse sich erinnern, daß derGroßherzog sein Geschlecht von Carl dem Großen her-leite, noch im Jahre 1711 sei in einem gedruckten Bucheder Rechte auf Frankreich gedacht worden, die demselbendaher entsprangen': auch auf Provence und Bretagneerhebe er Ansprüche; die eigene Erhaltung mache zurPflicht, ihn nicht zum Kaiser wählen zu lassen. Sei esaber so gefährlich, daß das Haus Lothringen-Östreichzum Kaiserthum gelange, so sei doch damit nur wenigerreicht, wenn man es jetzt davon ausschließe. Durchden Besitz so vieler und so ansehnlicher Erblande würdees im Stande sein, diese Würde in Zukunft nach Belie-ben zurückzunehmen.

Und so schließt er, daß die Sicherheit von Frankreichbeides fordere, sowohl das Kaiserthum an ein anderes Hauszu bringen, als auch die Erblande zu theilen.

Für die kaiserliche Krone nun scheint ihm kein ande-

1. Er zielt aus das Buch von Hugo, das unter dem Titel Ba-leicourt: Halte lüstoi-igue sur I'orizii>e et I» xsusalozie <1e la ma!-son <!e I.oo«!>ii>e 1711 erschien und vom Parlamente verdammt ward.