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hatte Neipperg ein paar Märsche voraus, um vor ihmher in Niedcrschlesien einzudringen.
Als Friedrich bei Michelau und Löwen über den Flußging, worauf er von den Truppen, die bei Brieg gestan-den, den größten Theil an sich zog, bewegte sich Neipperg,mit Lentulus der von Glatz herangekommen war verei-nigt, gegen Grotkau, das er einem vielleicht tapfernaber schwachen preußischen Commando ohne viele Müheabgewann. ^ Den Tag darauf setzte er seinen Marsch ge-gen Brieg und Ohlau fort. Säumniß könnte man ihmin der That nicht Schuld geben. Den Truppen, die durchden langen Marsch im Gebirge und im bösesten Wetter,denn unaufhörlich fiel der Schnee in dicken Flocken, er-müdet waren, gönnte er erst dann einen Rasttag, als siein einer überaus bedeutenden Stellung angekommen wa-ren. Er schlug sein Lager in der Nähe von Brieg auf,das sich noch in östreichischen Händen befand, gerade aufdem Weg der von der Neiße her nach Ohlau führt, in denDörfern Mollwitz Grüningcn und Hünern. Dadurch retteteer Brieg und bedrohte zugleich Ohlau, wohin der König,nachdem die Oder aufgegangen, einen Theil seines Ge-schützes und einen guten Verrath von Munition bringenlassen, das er zu seinem vornehmsten Waffenplatz auserse-
1. In dem Nisinn-e <!e IN. t. eil. 3 wird ein Lieutenant des Na-mens Mützschefahl dafür nicht wenig gelobt; Andere haben seinen Wi-derstand bezweifelt. Auch in einem Berichte Ncippergs vom 8 AprilWar doch davon die Rede: ,, lbe connnanNant rriusa N'alioril <Ie sererulre, inais vov.uit s^u'N ^ svoit ile I'arliNorie i> s'^ resolut."