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hcn hatte. Hauptsächlich aber gerieth der König stra-tegisch in die ungünstigste Lage von der Welt. Da dieHstreichcr in diesem Augenblick auch schon nach Oppelnvordrangen, Neiße Brieg Grotkau und die große Straßenach Niederschießen besetzt hielten, nahmen sie die Preußengleichsam in die Mitte, die in unnatürlicher Richtung,mit der Stirn gegen Berlin gewendet, vorrückten. *
Es scheint sehr, als habe Neipperg den Vorzug sei-ner Stellung, die Gefahr in die er den König gebrachthatte, nicht in ihrem ganzen Umfange ermessen. Nocham 8 klagt er 2 , daß er nicht wisse, wo dieser oder seinFeldmarschall sich befinde; auch am 9 erhielt er von sei-nen herumstreifenden Husaren keine Kunde.
Dagegen hatte der König jetzt den Vortheil, daß erüber die Stellung seiner Feinde wenn nicht schon am 9,wo er Rasttag hielt, doch auf das genaueste am 10, alser von Pogarell, auf der Landstraße nach Ohlau hinaufbrach, sei es zufällig oder auch aus Absicht und
1. Der König ist gerechter als viele Spätere: ,,3'eiois pleiu
westirne ponr ldleipperz pcilir la belle morclle gu'il ovoit stlit eil
entrollt eil Siiesie." (Alte Redaction der Memoiren.)
2. Auszug aus einem Schreiben Ncippergs, Grotkau 8 April:
Wahrscheinlich bewog ihn dies einen Rasttag zu nehmen.
3. Wahrhafftige Beschreibung der Zeit, an welcher ganz Rieder-schlesien vom erzherzoglichen Hause -Österreich ab, und zu dem chur-Lrandcnbiirgischcn hat geschworen etc. aus der Hausbibcl des Ge-meinschreiberS zu Mollwitz, in Fuchs Jubelschrist der Schlacht beiMollwitz 184t.