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Zweiter Band.
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er eilte, eine unerhörte körperliche Anstrengung fortsetzend,nach Ohlau fort, um des Sieges froh zu werden undihn zu befestigen. Das östreichische Heer hatte nicht ei-gentlich eine Niederlage erlitten: es hatte sich nur un-fähig gezeigt, die Preußen zu schlagen, und das Schlacht-feld verloren. Aber schon darin lag eine große Ent-scheidung. Wie die Gemeinen es fühlten, die den Tagzuvor sich gerühmt, den naseweisen Schneekönig und seinePutzsoldaten zurückzujagen, aus ihrer Haut Riemen zuschneiden; und die nun sich vollkommen überwunden sa-hen. Den evangelischen Wirthen in deren Quartier sielagen sagten sie wohl, euer Abgott hat gesiegt. Neippergwar genöthigt sich gegen Neiße zurückzuziehen, an denFuß der Gebirge; der König sah seine Verbindungen mitdem abwärts liegenden Lande nicht mehr unterbrochen; erwar wieder Meister der Ebene; seine Kriegsvorräthe zuOhlau waren gedeckt, und er traf sofort Anstalt, sich ihrergegen Brieg zu bedienen. Aber täuschen konnte er sichdarüber nicht mehr, daß er einen kriegsgewaltigen undkeineswegs ungeschickten Feind sich gegenüber hatte, derihm noch viel zu schaffen machen sollte.

Berichte von Baram'ay und der frischen Erzählung von Maupertuisgezogen war. Mit der Erzählung Nicolai's, dessen Schwiegervateran dem Ritt Antheil gehabt, stimmt er im Ganzen übcrein, so wiemit Secgebart. Man berechnete in Wien, der König habe dann hinund her reitend 12 deutsche Meilen gemacht. In einem Schreiben Fried-richs Ohlau 11 April findet sich die Nachschrift: „in zwei Tagen habeweder gegessen noch getrunken noch geschlafen."