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Zweiter Band.
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müsse. Dahin vorauszugehen hatte er dem König gerathen,und wirklich langte dieser noch vor Mitternacht mit einemkleinen Gefolge an den Thoren der Stadt an. Währendder Zeit aber war dieselbe von einer Schwadron Baranpaiüberrascht und besetzt worden. Als jetzt einige Preußenerschienen und Einlaß forderten, überlegten die wachthaben-den Husaren, während die Schlüssel herbeigeholt wurden,ob sie die Bitte gewähren, oder nicht lieber aufsitzen undsich der willkommenen Beute, ein jeder für sich, bemäch-tigen sollten. Zum Glück des Königs zogen sie das letz-tere vor, brachen heraus, und begrüßten die Heranreiten-den mit ein paar Schüssen. Adieu meine Freunde, riefFriedrich, ich bin besser zu Pferde als ihr alle, undsprengte davon. Aber einige von den Offizieren die ihnbegleiteten, einer seiner Räthe, auch Maupertuis, der ihmgefolgt war, auf ihren müden Rossen wurden gefangen.Als der König gegen Morgen wieder nach Löwen kam,ließ er erst nachsehen, ob nicht vielleicht ein Husarcn-trupp auch hier eingedrungen sei. Er fand nicht alleinden Ort rein von Feinden, sondern begegnete hier einemAdjutanten des Prinzen von Dessau der ihm von demerfochtenen Siege Meldung machte. Das Vergnügendarüber ward nun freilich von dem persönlichen Verdrußgetrübt in den Stunden der Entscheidung nicht dabeigewesen zu sein; Friedrich sprach davon nicht weiter undso vermied denn auch seine Umgebung davon zu sprechen ';

1. Deswegen sich die Sage des Ereignisses bemächtigte. Ichschöpfte aus einem Schreiben Robinsons (22 April), das aus einem

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