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in Schlesien täglich gegen ihn verstärke, und man indeßdrei andere Armeen gegen ihn ins Feld zu bringen suche:eine russische in Liefland und Curland, eine hannoverschemit dänisch-hessischen Hülfsvölkcrn im Eichsfeld, einesächsische an der Elbe. Er habe dagegen nur noch EineArmee unter dem Fürsten von Anhalt aufstellen können;diese zähle 30000 M-, und jene 80000 M. Würde ersich für Frankreich erklären, so würden alle diese Kriegs-kräfte ohne weiteren Verzug sich auf ihn stürzen und ihnzu vernichten suchen, ehe er von dort die mindeste Hülfeempfange. Wolle Frankreich seinen Bund, so müsse esSchweden in Stand setzen, eine Diversion gegen Ruß-land zu unternehmen, den Churfürsten von Baiern, thä-tig aufzutreten, und selber mit ein paar Armeen im Feldeerscheinen. *
Belleisle begriff dies vollkommen; dessen eigene Mei-nung war schon immer dahin gegangen, daß Frankreichso rasch und so energisch wie möglich zu Werke gehenmüsse. Er verließ Friedrich mit der Überzeugung, daßdas einzige Mittel ihn zu gewinnen in der unverzüglichenEntwickelung einer starken Waffenmacht liege.
Kein Zweifel, daß der Mangel an Entschiedenheit,den die politischen und militärischen Maßregeln der Fran-zosen noch zeigten, den König abhielt, sich mit ihnenzu verbinden; doch hatte er auch noch andere Gründe,die er einem Marschall von Frankreich nicht anvertrauen
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