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Zweiter Band.
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konnte, die er aber unaufhörlich mit dem vertrauten Po-dcwils in Gesprächen und in Briefen erörterte.

Gedenken wir hier dieses Mannes, der einen so gro-ßen Einfluß auf die ersten Richtungen der Politik seinesKönigs gehabt hat, noch besonders.

Podewils stammte aus Pommern von einem Ge-schlecht, Welches sich auch noch vor der Besitznahme desLandes gern an Brandenburg gehalten hatte; sein Va-ter hat den großen Churfürsten bei jenem Winterfeldzugnach Preußen in dem eigenen Schlitten desselben begleitet.

Heinrich von Podewils selbst, in einer kleinen Schulejunger Edelleute, die sein Vater in Suckow um ihn herversammelte, erzogen, vollendete seine Studien in Halleund in Leiden; schon früh kam er, und zwar auf fol-gende Art, in nähere Bekanntschaft mit Friedrich Wil-helm I.

Dieser König hatte ihm nach der Weise der Zeit, alser ihm Erlaubniß zu einer Reise nach England, Frank-reich und den kleineren deutschen Höfen gab, auch denWeg den er zu nehmen habe genau vorgeschrieben. Nachseiner Zurückkunft ward der junge Cavalier dem Königevorgestellt, der ihn nun einer Art von Prüfung un-terwarf.

Durch eigenen inneren Antrieb nun hatte sich Pode-wils nicht so sehr um Sehenswürdigkeiten und Curiosi-täten, als um die Verfassung und den politischen Zustandder verschiedenen Länder und Höfe bekümmert; der König