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Zweiter Band.
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den ganzen Tractat mit eigener Hand schreiben, denn auchder Cabinetssecretär dürfe davon nichts erfahren; mitseinem Leben machte er den Minister für das Geheimnißverantworlich.

Es zu beobachten war auch besonders darum mög-lich, weil der Vertrag schon in allen seinen Artikeln soweit vorbereitet war, daß der Abschluß, wie Podewils sagt,innerhalb vierundzwanzig Stunden geschehen könne.

Eigentlich gab es nur noch eine einzige, formelle Schwie-rigkeit dabei. Die preußische Krone hatte in sofern nochnicht die völlige Gleichheit mit der französischen erlangt,als die Franzosen fortfuhren, in den diplomatischen Akten-stücken den Namen ihres Königs voranzustellen, und dieAlternative nicht zuließen. Valori erklärte auch dies Mal,er habe den bestimmten Befehl, hierin nicht nachzugeben.Der König von Preußen urtheilte, daß darum der Ab-schluß nicht aufgehalten, sondern dem Übel durch eineProtestation abgeholfen werden möge.

Hieraus bei einem Mittagsefscn in der Wohnung Va-lori's zu Breslau, am 4 Juni, gab dies Podewils nach,mit einem scherzenden Wort, das er an seinen Wirthrichtete. Ich finde nicht, daß man zu einer Protestationgeschritten wäre, aber bei der Ratifikation haben dieFranzosen die preußische Gefälligkeit durch die Annahmeder Alternative erwiedert.'

1. Dahin muß die Behauptung Flaffans, daß die Alternativebei diesem Vertrag zuerst beobachtet worden, erklärt werden. Es ge-schah nicht bei der Unterzeichnung sondern bei der Ratifikation. Ame-

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