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Zweiter Band.
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das er Anspruch machte Besitz ergriffen; aber auch sofand er unmöglich, sich die Anerkennung in demselben zuverschaffen, so lange er an dem alten politischen Verhält-niß festhielt; mit voller Entschlossenheit that er endlichden Schritt, vor welchem seine Vorfahren noch allezeitzurückgeschrocken waren und der seine Weltstellung um-wandeln mußte; er riß sich von dem Bunde los, zu demsein Haus sich bisher gehalten, und trat in einen entge-gengesetzten. Wer hätte alles ermessen können, was dar-aus hervorgehen würde? Wir wissen: er verkannte dieGefahr der er sich aussetzte nicht, aber darüber hinweg-zusehen bewog ihn die widerwärtige Gestalt der Dingeauf der andern Seite; der Ehrgeiz, seine Sache trotzderselben durchzuführen; erfahrene Mißachtung; der drän-gende Augenblick.

Der Vertrag von Breslau hat eine gewisse Ähnlich-keit mit dem hannoverschen. In beiden garantiern dieMächte ihre Besitzungen innerhalb Europas, versprecheneinander ihre guten Dienste und nöthigenfalls ihre Kricgs-hülfe, wenn sie angegriffen werden, bis dem beleidigtenTheil Genugthuung verschafft sei; auch in manchen an-dern Artikeln kehren dieselben Worte wieder; sie sind beideauf fünfzehn Jahre geschlossen. Der Breslauer Tractaterscheint sogar noch friedlicher als der hannoversche, insofern er ausdrücklich als ein Vertheidigungsbündniß be-zeichnet, und die gegenseitig zu leistende Kriegshülfe unbe-stimmt gelassen wird.