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nicht darauf eingeübten Infanterie nicht so leicht sei, inden Gebüschen und Bergen recht zu agiren. ^
Der Fürst gab dem König den Rath, etwa bei Lö-wen über die Neiße zu gehen, Oberschlesien und Mäh-ren zu bedrohen, dann werde sich Neipperg unfehlbar überZuckmantel woher er gekommen zurückziehen; allein aucher irrte sich: Neipperg war in jenen Gegenden so stark,daß sich eine Bewegung dieser Art nicht ohne die größteGefahr hätte ausführen lassen.
Friedrich schlug zunächst ihm gegenüber ein Lagerbei Grottkau auf, in der Hoffnung, es hier zu einer of-fenen Schlacht zu bringen; allein Neipperg rührte sichnicht, und ihn in seinem festen Lager anzugreifen, erschienals eine Sache der Unmöglichkeit.
Dem König blieb nichts übrig, als nun auch seiner-seits an günstiger Stelle ein festes Lager zu nehmen; erwählte die Gegend von Strehlen, welche alles Erforder-liche reichlich darbot, wo man mit Schweidnitz auf der einenwie mit Brieg und Breslau auf der andern Seite inleichter Verbindung blieb, und die Ebene von Nieder-schlesien in ihrer ganzen Ausdehnung deckte.
Denn wie es bei den von den Osmancn hergenom-menen und von Vauban ausgebildeten Lagern in der Nähefester Plätze die Regel ist, nicht allein auf Vertheidigungsondern auch auf Angriff war die Aufstellung Neippcrgs
1. Schreiben des Königs vom 10 Mai bei Orlich 1, 332; Ant-wort des Fürsten vom 14 Mai im k. A.