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Ausführung anvertraut war, soll sich geschmeichelt haben,wenn er dabei glücklichen Erfolg habe, vielleicht noch ein-mal den schwedischen Thron zu besteigen.
In Deutschland endlich hatte Frankreich ein größeresInteresse für sich als jemals früher.
Vor allem: es machte die Sache von Barern zu sei-ner eigenen. Am 22 Mai 1741 schloß Marschall Bellc-isle zu Nymphenburg bei München, wohin er sich ausSchlesien, des Erfolges seiner dort gepflogenen Unter-handlungen noch ungewiß, begeben hatte, einen defini-tiven Vertrag mit dem Churfürsten Carl Albert ab.
Es ist eigentlich mehr die Festsetzung der französischenVersprechungen in bestimmter Form, als ein gewöhnlicherTractat; doch werden darin zwei verschiedene Beziehun-gen und Absichten sorgfältig aus einander gehalten.
Die erste ist die allgemeine Unterstützung des beimi-schen Hauses gegen Östreich, durch welches sonst seineRechte unterdrückt werden würden. In dem Hauptver-trag, der darauf berechnet war, allenfalls auch einem Drit-ten mitgetheilt zu werden, verspricht der König von Frank-reich dem Churfürsten von Baiern ein Heer von 16000und wenn er es verlange von 26000 M-, zu Hülfe zuschicken; und dieser macht sich anheischig, dasselbe zu be-solden. Da aber der Churfürst nicht im Stande war,dies aus eigenen Mitteln zu leisten, so folgt in einigengeheimen Artikeln die weitere Bestimmung, daß der-selbe, wenn er diese Besoldung übernehme, für die ersten