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Zweiter Band.
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diese unter französischer Führung ihre Kräfte zu einemAnfall auf Östreich vereinigen würden.

Gegen einen solchen aber hatte Östreich nichts einzu-setzen. Die einzige Armee die es besaß wurde von demKönig von Preußen bedrängt. Es war noch nichts ge-schehen, um die Provinzen wehrhaft zu machen, oder sichauch nur ihrer Ergebenheit zu versichern. Der Reichs-tag von Ungarn, der in diesem Augenblick in Pres-burg beisammen war, und bei dem die Königin selbererschien, trat mit Ansprüchen auf, welche ein frühererRegent schwerlich bewilligt haben würde. Einen Verbün-deten der das Schwert hätte ziehen wollen, besaß mannicht. Der mit dem Hofe vertraute braunschweigischeGesandte' weiß nicht auszusprechen, „mit welchen kummer-vollen Gedanken man sich geschlagen habe"; jetzt endlichwerde Vielen, welche vor ein paar Monaten nichts da-von hören wollen, einleuchtend daß nur der Friede inSchlesien helfen könne.

Dahin trieb auch die einzige Macht, die noch eini-gen Rückhalt darbot, England.

König Georg II, der so eben den Tractat über dievon dem Parlament bewilligten Subsidien abschloß, ließdabei erklären, er hoffe in den Stand gesetzt zu wer-den noch mehr zu thun, wenn gleich die Schulden nochnicht bezahlt seien, welche England während des spani-

1. Von Moll: »es ist ein eigen Unglück hier, daß man eineSache nicht glaubet bis man sie siehet."