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Zweiter Band.
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Der König von England theilte die Nachricht mit,daß ein Bündniß zwischen Frankreich und Preußen ge-schlossen sei. Die Spuren die er davon hatte warensicher und unleugbar; an der Richtigkeit seiner Anzeigeließ sich nicht zweifeln.

Einen mächtigeren Eindruck hatte selbst die erste preu-ßische Invasion an dem Hofe nicht hervorgebracht; dieganze Lage der Welt, wie man sie noch so eben vor sichzu haben glaubte, ward dadurch umgekehrt.

Wir wissen nicht, wie sich Bartenstein dabei verhielt;von dem Großherzvg erzählt Robinson, die Königin habeihm wiewohl nicht ohne Zärtlichkeit einen Vorwurf dar-über gemacht, daß er sich in der Politik Friedrichs IIgetäuscht habe. Der Großherzog hätte antworten können,daß dieser Fürst zu seiner neuen Allianz fast wider Wil-len gezwungen worden sei. Er sagte nur in dem ritter-lichen Tone, der ihm in diesem Lebensalter eigen war:dann bleibe nichts übrig, als mit dem Schwert in derHand unterzugehen.

Denn daran konnte kein Zweifel obwalten, daß dergefährlichste Kamps bevorstand, den Östreich jemals aus-gehalten hatte.

Auf eine dringende Anfrage des östreichischen Ge-sandten gab endlich Cardinal Fleury die auf seine Artunumwundene Antwort: er fordere Gerechtigkeit für seineFreunde und Verbündete. Man erkannte daß er damitSpanien, Baiern, vielleicht auch Sachsen meine, daß alle