Band 
Zweiter Band.
Seite
324
JPEG-Download
 

des Hauses Bourbon zwei Königreiche überlassen; seineAbsicht gehe jetzt auf Niederschlesten mit Breslau, nichtsmehr und nichts minder, das ihm von Rechtswegen zu-komme; er habe es schon inne, und wolle es behaupten;man solle sich nicht schmeicheln daß er es je verlassenwerde; ich will es haben, oder will darüber untergehen,ich und alle meine Truppen, i

Man Hütte Robinson gesagt, er werde einen Fürstenfinden, der sein eigener General und sein eigenes ge-heime Nathscollegium sei; er sah wohl daß er durchkeine Vorstellungen etwas ausrichten werde, und eilte un-verweilt nach Presburg zurück, um hier bessere Vor-schläge auszuwirken.

Hier war indeß die Nachricht von dem Überfall vonPassau, dem Ausbruch des Krieges an der böhmischenGrenze, dem Vorrücken der Franzosen eingegangen; erward mit Schmerzen erwartet seine Nachrichten konn-

1. Über diese Zusammenkunft eristiren drei gleich glaubwürdigeBerichte: der eine in den Werken des Königs, der jedoch nur sum-marisch ist; der zweite in Robinsons Depeschen, zum großen Theilbei Räumer kVodeillc II S. 106; ein. dritter archivalischer kre-

gue le roi lui s,k. Sie stimmen in der Hauptsache vollkommenüberein, doch mag ein und das andere Wort so oder anders gesagtworden sein. Der Precis ist am vollständigsten, und ich erweiterteihn nur hie und da aus dem Robinsonschen Bericht. Die Nachrichtdes Königs ist nicht überall ganz wörtlich zu nehmen.

2. Schreiben des russischen Gesandten Lancinski: »Nachdem er»die importante" Nachricht mitgetheilt hat daß der baierischc Kriegausgebrochen ist, 5 Aug.: »Gott wolle daß der Herr Robinson inseiner Negotiation reussiren möge." Am Hofe sei man, sagt er balddarauf, daus uue ioresolutiou et inacllvilö pai-kalle eu »ueudant lerelour or> du uioius les uouvelles du ruiuiswe auzlais kobiuLon.