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Zweiter Band.
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Am preußischen Hofe erwartete man dasselbe von derbaierischen Macht. Wenn die Engländer Befürchtungenwegen der französischen Gesinnung des Churfürsten vonBaiern kund gaben, brachte man hier in Erinnerung,daß auch der letzte Habsburger sich die letzten fünf Jahrehindurch ganz an die französische Politik angeschlossen;für einen ehrgeizigen und geistreichen Mann, wie CarlAlbert ohne Frage sei, bedürfe es vielleicht nur einesJahres, um sich von Frankreich wieder loszuwinden.

Eben darum wünschte und forderte Friedrich, daß dieSache so rasch wie möglich zu Ende gebracht würde,wozu ein unverzüglicher Angriff auf Wien, dessen Wir-kung er von der andern Seite her unterstützen könne,als das unfehlbare Mittel erschien. Dann wäre Friedegemacht, das französische Heer wieder entfernt wor-den; man hätte sich in Deutschland unter sich einrichtenkönnen.

Es war doch sehr auffallend, daß die lebendigen keckenFranzosen sich dazu nicht bringen ließen, die Gelegenheitnicht ergriffen, Ostreich durch einen entscheidenden Schlagvollkommen zu Boden zu werfen.

Fragen wir nach dem Grunde, so hat ihn Friedrichgleich damals herausgefühlt, Carl Albert ein wenig spä-ter ebenfalls erkannt. Valori erzählt Folgendes:

General Schmettau habe auch bei dem Marquis vonBeauvau, der während des Kriegszuges den Churfürstenvon Baiern als französischer Bevollmächtigter begleitete,