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alles angewandt, um ihn zu dem Unternehmen gegenWien zu überreden. Endlich habe dieser die Ausführ-barkeit desselben, die Wahrscheinlichkeit des Gelingensdie es für sich habe, nicht mehr leugnen können; da seiihm das Wort entfallen: aber dann wird dieser Mann— der Churfürst von Baicrn — uns nicht mehr brau-chen, und das wäre gegen unsern Vortheil.'
Sie hatten die Erbansprüchc des Hauses Wittelsbachanerkannt, aber in ihrem ganzen Umfang geltend machenwollten sie dieselben nicht; so entschieden glaubten sieweder an die Gültigkeit derselben noch an das Erb-recht selber; sie wollten den Churfürsten zum Kaiser ma-chen, aber einen mächtigen, auf eigener Kraft beruhendendeutschen Kaiser wollten sie nicht erschaffen: er hätte ihrGegner werden können.
Der alte Cardinal dachte die Bewegung des Krie-ges zu leiten, wie die Unterhandlungen des Friedens;die Dinge zu dem vorbcstimmten Ziele zu führen, undzu keinem andern; der Churfürst von Baiern sollte ver-größert werden, aber ein neues Östreich sollte er nichtgründen; Wittelsbach sollte politisch nicht an die Stellevon Habsburg treten.
In dem Lager bildete sich die Meinung aus, als seies den Franzosen lieber, drei oder vier mittelmäßige Mächte
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(Valori Dep. vom 8 Januar 174S.)