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Zweiter Band.
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zosm fähig machte, so leuchtet ein, daß der militärischeVortheil auf östreichischer Seite wenigstens nicht geringerwar als auf der preußischen.

Das aber könnte Niemand sagen, daß damit ein halt-bares Einverständniß zu Stande gebracht worden sei.

Die große Frage, wie man sich zu beiden Seiten dieEntscheidung der Erbsolgesache überhaupt denke, war nochgar nicht berührt. Wenn Friedrich Astreich nicht un-ter die Macht von Frankreich wollte gerathen lassen, sohatte er damit noch nicht zugesagt, gegen Baiern odergegen Sachsen Partei zu ergreifen. Die Verzichtleistungauf Niederschießen selbst war noch auf keine bindendeWeise ausgesprochen; sie war nur für den Friedensvertragverheißen, den man gegen Ende des Jahres zu Stande zubringen hoffe. Zu diesem aber kam es nicht. Oberst Golzforderte den Lord Hyndford dringend auf, an denselbenHand anzulegen; man solle nicht etwa die letzten Tagedes Jahres erwarten, um den Frieden zu Stande zubringen; lieber heute als morgen müsse man ihn abschlie-ßen; das Wort für die Königin sei: entweder jetzt oderniemals. Allein die Vollmachten Hyndfords reichtennicht weit genug, um mit dem erforderlichen Nachdruckdie Unterhandlung wieder aufzunehmen. Auch war vonöstreichischer Seite Niemand da, um sie zu führen.Von Neipperg wissen wir, daß er persönlich sehr geneigtgewesen wäre, und nur noch die ferneren Forderungen zuvernehmen wünschte, die der König für den Frieden auf-