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ßcn; auch dann hätte es wenigstens einen festen Rück-halt hinter sich gehabt.
Aber die Wahrheit einer politischen Stellung tritt erstin der Entwickelung der Begebenheiten an den Tag. Wennder eine jener beiden Wege nicht zum Ziele brachte, sohätte der andere, ohne weiteres verfolgt, in das offeneVerderben geführt; wie man im Haag sagte, der Königvon Preußen dürfe sich vermöge seines Bundes dieGnade des Polyphem versprechen, der letzte zu sein, derverschlungen werde.
Nur darum hatte sich Friedrich so lange gesträubt,in Bund mit Frankreich zu treten, weil er wohl wußte,daß die Überlegenheit dieser Macht ihm selber die größteGefahr bereite. Denn auf Worte und Versprechungen,wie gut sie auch lauten, viel zu geben, ist in den Stür-men der Weltbewegung unmöglich; die großen Gewal-ten treiben sich durch ihren eigenen Impuls so weit fortbis sie Widerstand finden. Es ist in einem andern Zu-stand der Welt eine Zeit gekommen, wo man dies ver-gaß, und furchtbar dafür gebüßt hat. Friedrich war amwenigsten der Mann, guten Zusichcrungen Vertrauen zuschenken. Wenn er sich mit Frankreich verbündete, so ge-schah es nur weil es nun einmal nicht anders sein konnte;so bald aber diese Macht zu dem Versuche schritt, sich eineÜberlegenheit auf immer in Deutschland zu verschaffen, warer der erste, der sich dem widersetzte. Er hielt sich für voll-kommen berechtigt dazu. Er war in ein Desensivbündniß