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Zweiter Band.
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und Bai'em mit einander grenzen, zunächst unter demKamme des Böhmerwaldes, von großer Wichtigkeit fürdie gegenseitigen Verhältnisse derselben gewesen. Hierhatte einer der geistvollsten Männer, die in Böhmenjemals regiert haben, Przemysl Ottokar H. Budweis zurVormauer gegen die beiden andern, damals verbunde-nen Landschaften errichtet, und diese Stadt war jetzt ohneWiderstand in die Hände Carl Alberts gefallen. Maumuß diesem Fürsten die Gerechtigkeit widerfahren lassen,zu bemerken, daß ihm die eingetretene Veränderung nichtentging; da die Hstreicher den größten Theil ihrer Kräfteeben in der Nähe-, an der mährisch-böhmischen Grenze,versammelten, so faßte er die Absicht, die bei Pilsen an-gelangten Truppentheile an sich zu ziehen, und mit ihnenvereinigt den großen strategischen Vortheil zu behaupten,den er gewonnen hatte. In diesem Sinne erließ er einenBefehl an diese Armee.

Wie unglücklich ist aber ein kriegführender Fürst, dernicht mit eigenen Kräften zu handeln vermag! Carl Al-bert war durch ein Diplom Ludwigs XV, wie berührt,mit dem Oberbefehl über die gestimmten Truppen betraut.So ernstlich aber wie er dachte war dies nicht gemeintgewesen.

Als die Ordre des Oberbefehlshabers eintraf, hieltensich die Generale, die jene Abtheilung anführten, für be-rechtigt, erst zu überlegen, ob sie ihr auch zu gehorchenhätten; die vornehmsten von ihnen gaben Gutachten, dann