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Zweiter Band.
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zelitz mit eben denen, die seinen Befehlen zu gehorchenverschmäht. Er hielt sich wenigstens versichert, daß derMarquis von Leuville, den er in Budweis zurückgelas-sen, nicht ohne ihn noch besonders auf die Wichtigkeitdes Platzes aufmerksam zu machen, und der Graf Tör-ring, der sich bei Wessely so Vortheilhaft aufgestellt hatte,daß man dafür hielt, sein Lager lasse sich ohne vielMühe bis zu einer unüberwindlichen Haltbarkeit bringen,diese Positionen behaupten würden. Allein der Ungehor-sam hat etwas Ansteckendes, so wie er einmal nicht ge-straft worden ist. Auch diese Generale hielten das Ur-theil des Churfürsten für unrichtig. Sie fanden ihre Auf-stellung nicht so stark wie er wohl denke, zumal wenndie Luschm'tz nicht durch Regengüsse angeschwellt sei wiedie Tage vorher, und den Feind vor ihnen viel zu über-legen, um demselben die Spitze zu bieten. Sie beschlos-sen dem Churfürsten nachzufolgen, und schlugen ebenfallsüber Pisek und Mirowitz den Weg nach Prag ein. DerChurfürst, statt sie zu tadeln, ersuchte sie nur, so raschwie möglich herbeizukommen.

Hierauf konnte sich nun die östreichische ArMee un-verhindert in diesen oberen Landschaften ausbreiten; viel-leicht darf man die strategische Auffassung, in derenFolge dies geschah, dem erprobten Talente Neippergs,der beim Großherzog alles galt, zuschreiben. Und schonwaren die Hstreicher jetzt stark genug — nach der gering-