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Zweiter Band.
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künftigen Herrn demüthig zu begrüßen; zur Crbhuldi-gung, die am 19 Dezember Statt fand, stellten sich dieStände des Reiches in ansehnlicher Zahl ein; eine Hof-deputation unter dem Vorsitz des Grafen von Kollowrathführte im Namen des neuen Königs die Regierung.Manche freilich hielten sich fern, alle waren durch dieAnwesenheit der Franzosen und deren Forderungen unterihrer eigenen Autorität verstimmt.'

Die eigentliche Entscheidung aber lag in den großenmilitärischen Verhältnissen.

Nach einem Beschlusse des versammelten Kriegsrathesnahm das östreichische Heer Cantom'rungsquartiere in je-nen Gebirgslandschaften und Hochebenen von Strakom'tzbis Tabor und Dein hin. ^ Man hielt dies in Prag fürFurcht, tadelte es auch zu Wien am Hofe und in der Stadt -sehr lebhaft, aber ohne Zweifel war es das Beste, wasunter den obwaltenden Umständen geschehen konnte.

Eine ansehnliche Abtheilung der Franzosen und Baiernunter Törring und Aubigns machten nur einen vergeb-lichen Versuch, hier wiedereinzudringen und sich der ver-lorenen Plätze zu bemächtigen. Vor ihren Augen ver-stärkte der Großherzog Budweis, zu nicht geringer Ge-nugthuung der Königin, die eben dies vor allen Din-

1. Schmettau, Dez. 1741: les azisseot svec un <Ie-

"^2." LMchffche'mMär°iM 1827. III, 149.

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