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Zweiter Band.
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gen wünschte, und wußte es zu behaupten. Die verbün-deten Truppen wurden nach Pisek zurückgedrängt, wo siesehr zufrieden waren, nicht energischer angegriffen zu werden.

Dadurch geschah nun aber, daß sie von ihrer Ver-bindung mit Oberöstreich abgeschnitten wurden, was umso mehr bedeutete, da so eben noch eine neue Armee ander Donau erschien.

Die aus Italien zurückberufenen Regimenter verei-nigten sich bei Waidhofen an der Jps mit den Khe-venhüllerschen Truppen zu einem Heer von ungefähr20000 M. Ludwig Andrs Graf Khevenhüller (ein En-kel des geschichtkundigen Diplomaten, dem wir die ftrdi-nandeischen Annalen verdanken), war ein gelehrter Kriegs-mann, der über den Dienst zu Fuß und zu Pferde ge-» schrieben hat: aber zugleich von dem größten Talent wiefür die innere Anordnung einer Armee, wo er selbst dasvielzüngige Geschwätz verfolgte, so für die Heerführung.Er erwarb sich ein Verdienst, das für den damaligenZustand der östreichischen Macht eben das nothwendigstewar: er wußte die regelmäßige Kriegsmacht mit den ir-regulären Truppen die aus Ungarn kamen auf das wirk-samste zu verbinden. Unter ihm erschienen zuerst wie-

1. In dem Buche: L'Iustoire et les actioos lieroigues <lu tauLouis äo ILIievenIiuIIer 1744, findet sich beinahe nichts was

der Rede werth wäre. Überall wo ich es verglichen habe, ist esnur eine Übersetzung aus Leben und Thaten Maria Theresia's. Soist Rochezang von Jsccern historische und geographische Beschrei-bung von Böhmen im zweiten Theil, der eine Erzählung dieser Be-gebenheiten enthält, nichts weiter als eine Übersetzung einiger Ab-schnitte der lüsioire <ls la eleruiöre guerie (lo Lolwure.