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durch das Beispiel Friedrichs widerlegt wird, der selbst inseiner unmittelbarsten Nähe keine Ahnung davon aufkommenließ. Es mochte unabsichtlich sein, daß sich die Nachrichtgar bald auf den vornehmsten Sammelplätzen des damali-gen diplomatischen Verkehrs ausbreitete, z. B. in Frank-furt und im Haag, wo die Anhänger von Östreich miteiner Genugthuung davon sprachen, welche die Meistenüberzeugte.' Aber man müßte sich verblenden, wenn mannicht annehmen wollte, daß die Abkunft auch absichtlichverkündet worden ist.
Wie die preußischen Interessen Verschwiegenheit for-derten, so machten die östreichischen Veröffentlichung wün-schenswerth; sie geschah eben da wo man sich eine Wir-kung davon versprach.
Schon am 19 Oktober ging im Feldlager bei CarlAlbert ein Schreiben seiner Schwiegermutter, der Kaise-rin Amalie, ein, mit der Meldung, daß ein Vertrag zwi-schen Preußen und der Königin geschlossen sei; sie be-rief sich dabei auf das Zeugniß des Grafen Sinzendorf.Der Hofkriegsrath machte kein Geheimniß aus einemTagebuche, worin Tag und Stunde angegeben wurden,in denen Lord Hpndford und Graf Golz ihre Conferenzcngehalten, so wie aus der Zusammenkunft vom 9 Oktober,
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