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auch bald von der ungarischen .Seite her beizukom-men hoffe.
Dergestalt behauptete die östreichische Macht ihre ganzemilitärische Position und erschien zu neuen Unternehmun-gen fertig; es ließ sich nicht daran denken, daß MariaTheresia auf Anträge, welche ihr eine Abtretung großerProvinzen auslegten, eingegangen wäre.
Man muß sagen, wenn der König mit seinem Kriegs-zug etwas ausrichten wollte, so hätte er auch zu einemAngriff aus Wien entschlossen sein müssen, sonst konnteseine Diversion nicht die Wirkung haben die er beabsich-tigte. Auch die Carthaginienser waren einst, um bei je-nem Gleichniß zu bleiben, nur durch die dringende Ge-fahr ihrer Hauptstadt bewogen worden, Hannibal zurück-zurufen.
Durch leichte Anfälle war die Königin nicht zu schre-cken. Sie trug kein Bedenken, nachdem das Vertrauenzu den Ungarn einmal hergestellt war, diese selber, wasehedem nie geschehen wäre, als vornehmste Besatzung indie Befestigungen von Wien aufzunehmen.
Unvergeßlich ist die Stellung des Königs und derKönigin einander gegenüber.
Jener, der die Erbfolgestreitfragc noch mit Nichtenfür ausgemacht hielt, beabsichtigte eine Vertheilung derLandschaften, bei der Östreich zwar bestehen, auch in sichselber kräftig sein, aber keinen allgemeinen Einfluß mehrausüben, ihm niemals wieder gefährlich werden sollte.