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Zweiter Band.
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von Preußen in Schatten gestellt, bei den Plänen, dieman entwarf, nicht erst zu Rathe gezogen wurde. Esgeschieht wohl öfters, daß wesentliche Dienste, die einerdem andern leistet, verkannt werden, weil die Eigenliebedadurch verletzt wird. Aber man darf sich auch nicht wun-dern, daß das Mißtrauen des Königs Mißtrauen in denFranzosen erweckte; wie er sie, so wollten sie ihn nichtden Meister spielen lassen. Alle Briefe von Broglie ath-men Bitterkeit, Verdacht und Unmuth, und nicht ohne Wir-kung blieben sie in Versailles: Cardinal Fleury sprachkeinesweges allezeit wie ein guter Verbündeter von denPreußen. Seinerseits klagte der König, daß Broglie nichteinmal die jetzige Schwäche der Östreicher, die ihm ge-genüber seien, zu einer kriegerischen Unternehmung be-nutze, sondern seine Truppen in weite Entfernungen ver-lege. '

Eben so wenig einverstanden waren die Sachsen. Siemeinten wohl, Friedrich wolle sich ihrer Mannschaften nurzu seinen Zwecken bedienen, und sie nie wieder freigeben.Oder sie besorgten, die östreichische Armee möchte sichplötzlich nach Böhmen wenden, sie von ihrem Vaterlandetrennen, und einen Einfall in dasselbe versuchen.

Man kannte im östreichischen Lager den zwischen den

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